Welches Futter für welchen Hund
Hunde sind eine Überart von verschiedenen hundeartigen Wesen und viele Jahrzehnte besteht schon die Theorie, dass unsere Haushunde früher anders ausgesehen haben. Hundeartige Tiere gibt es Einige. Dies sind in erster Linie allerdings Wölfe und Füchse, die sich im Verhalten allerdings deutlich von den Hunden unterscheiden, die wir als Haustiere halten. Füchse und Wölfe sind wilde Tiere, die sich dem Menschen nicht unterordnen und deshalb als Haustiere nicht gehalten werden können. Zwar gab es bereits Versuche dies zu bewerkstelligen, aber man hat es nicht geschafft. Zwar haben sie ein unterwürfiges Verhalten zu Tage gelegt, doch blieben sie immer wild, was nach einiger Zeit zum Vorschein gekommen ist. Nie konnten sie sich dem Menschen, wie unsere Hunde, unterwerfen und gehorsam bleiben. Es ist auch ziemlich gefährlich solche Tiere im eigenen Haushalt zu halten, da diese sich – vordergündig Wölfe – auch dem Menschen gegenüberstellen können. Sie haben den Trieb ihre Nahrung selbst zu jagen und es kann passieren, dass sie genau den Menschen als Nahrung ansehen.
Die Hunde, die die Menschen als Haustiere haben, sind da entscheidend anders. Sie haben ein Gefühl der Unterwürfigkeit und Treue gegenüber dem Menschen und akzeptieren diese auch als ihre Anführer, da sie abhängig von der Fütterung sowie dem Raum sind, in dem sie wohnen. Dies haben die Menschen bereits sehr früh gelernt, weshalb Hunde auch bei der Jagd eingesetzt wurden, an verschiedenen Kriegen teilnahmen und für den Menschen andere Aufgaben übernahmen, wie etwa das Aufpassen auf Schafe. Auch heute übernehmen vielerorts Hunde verschiedene Aufgaben um dem Menschen zu helfen. Das beste Beispiel sind Schäferhunde und Wachhunde. Diese erkennen ihr Territorium und beschützen dies vor tierischen als auch menschlichen Eindringlingen. Die Schafe erkennen sie auch als Lebewesen, mit denen sie ein Territorium teilen, weshalb sie auch darauf achten, dass sich diese nie zu weit entfernen.
Wie bereits erwähnt, ist der Hund abhängig von der Fütterung durch die Menschen, weshalb sie auch Respekt vor den Menschen haben. Der Trieb, selbst ihr Futter zu jagen, ist bei den meisten Hunden nicht mehr verfügbar, auch wenn einige Hunde immer noch diesen Trieb inne haben. Dieser ist aber zumeist sehr schwach verfügbar und es passiert in der Regel nicht, dass die Hunde gegenüber ihren Besitzern aggressiv werden. Als Hundebesitzer sollte man darauf achten den Hund immer genügend zu essen zu geben, wobei man dies nicht einfach so auf die leichte Schulter nehmen sollte. Im Laufe der Jahre haben sich verschiedene Rassen entwickelt und jede Rasse hat ihre ganz eigenen Charakteristiken und entsprechend dieser Charakteristiken und Merkmale kann es sein, dass verschieden gefüttert werden muss und die Zutaten des Hundefutters speziell zusammengestellt werden müssen. Folgend sind einige Beispiele anhand denen Ihnen bewusst wird, wie wichtig das richtige Hundefutter sein kann.
Hundefutter für gute Zähne beispielsweise ist Trockenfutter. Dieses ist hart in der Konsistenz und baut Zahnstein und andere Ablagerungen ab. Natürlich können Sie auch etwas Zitronensäure auf eine Zahnbürste tropfen und dem Hund die Zähne putzen. Dies hat aber zur Folge, dass sich der Kiefer nicht richtig ausbildet und stärkt. Hunde sind es gewohnt sich selbstständig die Zähne durch das Kauen zu reinigen. Heutzutage wird dies nicht nur durch trockenes Hundefutter ermöglichkt, sondern auch durch Kauknochen, die aus trockenem Hundefutter gepresst wurden. Wenn der Hund nicht regelmäßig was Festes bekommt, kann es sein, dass die Muskulatur am Kiefer schlapp wird und sowas kann kein Hund gebrauchen. Vorallem beim Spielen kann es sein, dass der Hund Schmerzen erleidet, weil durch die erhöhte Aktivität die Kieferknochen besonders beansprucht werden. Die eventuelle Muskelentzündung kann dann auch andere Beschwerden mit sich ziehen, die sich auf das vollkommene Wohlbefinden des Hundes negativ auswirken.
Es gibt aber auch Hunde, die besonders aktiv sind. Dies ist durch den Charakter bedingt. Solche Hunde brauchen viel Bewegung und Beschäftigung. Wichtig dabei ist, dass deren Pfoten und Beine hervorragend ausgebildet sind und das die Muskulatur gestärkt ist. So können die Hunde stundenlang spielen ohne müde zu werden oder irgendwelche Beschwerden zu bekommen. Achten Sie bei dem Hundefutter besonders auf den Einweißgehalt. Dieser sollte etwas höher sein. Außerdem sollte auch ab und an mal Hundefutter mit rotem Fleisch gegeben werden, bestenfalls Frischem. Dies wirkt sich positiv auf die Bildung der Muskulatur aus. Die Pfoten sowie die Nägel spielen bei der Bewegung eine sehr große Rolle. Füttern Sie zusätzlich ein mit Kalzium angereichertes Futter. Dies bewirkt, dass die Muskeln trotz der Kraft, entspannt bleiben und beugen Krämpfen vor. Kalzium ist außerdem dafür verantwortlich, dass die Nägel schön hart bleiben. So kann der Hund spielen, buddeln, graben ohne das die Nägel brechen. Der Nagelbruch kann bei Hunden nämlich auch andere Krankheiten, aber auch Infektionen bedingen, durch die sie unfähig werden zu laufen und dies beeinträchtigt die Lebensqualität enorm. Wenn Sie diese Dinge beim Hundefutter beachten, sollte eigentlich nichts mehr schief gehen.
Achten Sie auch darauf, dem Hund eine richtige Menge an Futter zu geben. Große Hunde benötigen reichhaltig Futter, kleine wiederrum nicht so viel, genauso wie Alte und Sterilisierte. Welche Futtermenge am besten passt, können Sie an der aufgedruckten Tabelle entnehmen, die auf jedem Hundefutter eigentlich aufgedruckt ist. Geben Sie einem großen Hund beispielsweise zu wenig Futter, kann dieser oft hungrig sein und dadurch entwickelt sich Stress und Agressivität. Bei kleinen Hunden sollte wiederum auch aufgepasst werden, dass diese nicht übermäßig gefüttert werden. Zu leicht gewöhnen sie sich an die große Futtermenge und werden anschließend fettleibig. Dies geschieht, weil Hunde manchmal nicht genug Futter bekommen können und gefrässig werden. Zwar kann man dann eine Diät einleiten, doch ist es ein langer Prozess, bis der Hund wieder abnimmt. Wegen Mangelerscheinungen kann es dann auch sein, dass es eine Stresserfahrung für den Hund ist, wenn dieser nun plötzlich weniger Hundefutter bekommt, als zuvor. Auch beim Fett sollte darauf geachtet werden, dass große Hunde etwas mehr, kleine hingegen etwas weniger Fett abkriegen sollten.
Man kann Einiges bei der Wahl des Hundefutters beachten. Lassen Sie sich von einem Tierarzt beraten, was die Ernährung Ihres Hundes angeht. Nach einem Gesundheitscheck und einer Analyse wird er Ihnen sicherlich sagen können, welches Hundefutter Sie Ihrem Liebling geben sollten, damit dieser ein langes und glückliches Leben hat.